Liebe Leser der Visier 2002,

liebe Freunde der Gesellschaft Marine,

wieder ist ein Jahr vorbei und wir wollen an dieser Stelle berichten,. was sich in den Monaten seit dem letzten Bericht ereignet hat.

Juni 2001:

Mitte Juni ging es zuerst einmal für die Gesellschaft auf Tour nach Borkum. Hier hatten wir bei mäßigem Wetter einmal mehr viel Spaß. Unser Kamerad Atze ( Bernd Eitner ), der nicht an dieser Tour teilnahm, da er sich zur selben Zeit auf "Teil-Weltumseglungs-Törn" befand, hatte seine Segelroute so geplant, dass er die Insel Borkum genau zu der Zeit ansteuerte, als sich seine Kameraden dort befanden. So hatten die Kameraden, die bei der spontan geplanten Radtour teilnahmen, die Möglichkeit den Skipper einmal auf seiner Segeljacht zu besuchen.

Zwei Wochen später war es dann soweit, für den Vorsitzenden Klaus-Peter hieß es Abschied nehmen, von Kette und Ring, denn sein Königsjahr ging mit unserem Krönungsball am 30.06. zu Ende. An diesem Abend hatten Walter Riemenschneider und Luise Kamp Ihren großen Abend, im gut besuchten Pfarrsaal wurden die Insignien des aktiven Königspaares übergeben. Die Übergabe der Insignien des passiven Königspaares gestaltete sich in diesem Jahr etwas schwieriger, denn der Prinzgemahl 2000 / 2001 der Passiven errang, wie bereits im letzten Jahr berichtet, selber beim Schießen 2001 die Königswürde. - So wurde also die Kette von Birgit Klapdor an ihren Rolf übergeben.

Juli 2001:

Es hieß schon wieder Abschied nehmen, Kai verlor seine Posten als Moses, denn die Gesellschaft nahm Rolf Klapdor ( das neue, jedoch nicht unbekannte Gesicht ) auf. Die Gesellschaft hat nun wieder ihre max. Mitgliederzahl von 30 Männer erreicht und Rolf dürfte nun für längere Zeit der Moses bleiben.

August 2001:

Wie all die Jahre heißt es am 2. Sonntag im August: erst Versammlung, dann Stärkung bei Wendels und danach Abmarsch nach Rath. Dort waren wir zu Gast bei der Ges. Admiral Graf von Spee.

September 2001:

Der Monat begann wie jedes Jahr. Der 2. Sonntag im Monat war der Tag des Generalappells und Versammlungstag. Während der Versammlung wurde noch besprochen, wer und wann das Vereinslokal und die Straße schmückt. Doch nur 2 Tage später, am 11.09.2001, war nichts mehr so wie es war. So war also die Bruderschaft und alle ihr angehörigen Gesellschaften gefordert, sich auf die geänderte Situation einzustellen. Eine außerordentliche Vertreterversammlung wurde einberufen und entschieden, das Schützenfest in anderer Form durchzuführen. Es gab viele kritische Stimmen, aber ( die Unterrather Schützen ) waren gezwungen zu reagieren und außer dass kein neuer Schützenkönig ermittelt wurde, war doch vieles wie es jedes Jahr war.

Da dieses Jahr Antreten in Lichtenbroich war, wurde die Gesellschaft mit Frauen von Friedchen Bungarten zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk in die alte Werkstatt unseres verstorbenen Kameraden Jupp eingeladen. So gestärkt war es für uns auch kein Problem nach dem Gottesdienst in Lichtenbroich bis nch Unterrath ins Zelt zu maschieren. Am Sonntag konnte der Festumzug leider erst mit Verspätung starten, da die bereits angetretenen Schützen von einem heftigen Regenschauer überrascht wurden ( Da muß wohl unser neuer Oberst noch ein wenig dran arbeiten ). Bis zur Unterrather Straße sind wir dann aber doch noch trocken angekommen, bevor uns der nächste Schauer überraschte. Aber auch bei der anschließende Parade kamen wir noch einmal trocken davon. Montag morgen war dann Friedhofsrundgang, und wie jedes Jahr fanden wir alle Gräber auf Anhieb. Alle Gräber ? Nein, die obligatorische Diskussion wo sich denn wohl das Grab unserer Käthe befindet, wurde auch dieses Jahr wieder geführt. Letztendlich fanden wir es doch. Anschließend ging es dann ins Königshaus zu Walter Riemenschneider und Marie Luise Kamp. Hier verbrachten wir dann, erstmalig auch unter Beteiligung der Damen einen gemütlichen Vormittag, bis es dann später zum Antreten an die Klinke ging. Da, wie bereits erwähnt in diesem Jahr kein König ermittelt wurde, mußte der Nachmittag einmal anders gestaltet werden. So saß man gemütlich beisammen und tauschte den ein oder anderen Gedanken aus. Am Abend machte sich dann die Jugend auf, einmal die Kirmes zu erkunden. Während die Fahrt mit dem Auto Scooter noch gut verkraftet wurde, gab es mit der Krake schon mehr Probleme ( siehe Fotos ). Das Schützenfest klang dann am Dienstag relativ ruhig für alle aus.

König Walter

Die Jugend auf dem Auto Scooter

Na Rolf, ein bisschen Blass geworden ?

 

Oktober 2001:

Am zweiten Sonntag ( nicht am ersten Sonntag lieber Franz !) hatten wir wieder unsere monatliche Versammlung.

Eine traurige Nachricht erhielten wir leider auch: Unser ehemaliges aktive und später passives Mitglied Gustav Kohlhofer ( Marine Attaché der Außenstelle Wien ) verstarb plötzlich und unerwartet während eines Urlaubs in Spanien.

Das Freud und Leid ein manches Mal dicht bei einander liegen, konnten wir dann auch wieder feststellen, da unser Kamerad Didi bekannt gab, daß er am 09.10. Papa wurde. Wir gratulieren den glücklichen Eltern ( Dietmar und Marion Buchta ) und natürlich auch den Großeltern Rainer und Eva Schauf. Am späten Nachmittag konnten wir dann unsere Frauen im Vereinslokal begrüßen, die von ihrer weiten Reise zurückgekommen waren. - Für die, die es noch nicht gewußt haben, unsere Frauen waren auf Tour mit dem Ziel: Grevenbroich.- Wie wir feststellen konnten, haben den Damen die Reisestrapazen nicht zu schaffen gemacht.-

November 2001

Am 10.11. half die Marine Jugend einem verirrten Kameraden ( Andre war Anfang des Jahres nach Hilden ausgewandert ) wieder nach Unterrath umzusiedeln. Eine Woche später wurde dann wieder, mit einjähriger Unterbrechung, zum traditionellen Labskaus geladen. Es war eine gut besuchte und gelungene Veranstaltung, die in den Morgenstunden endete.

Dezember 2001

Nach 10-jähriger Mitgliedschaft teilte Olaf Köntgen uns mit, dass er die Gesellschaft zum Ende des Jahres verlassen wird. Der Marine bleibt er jedoch treu, da er als aktives Mitglied in das Marine Tambour Korps wechselt Dort spielt er bereits seit einiger Zeit mit, was leider nicht immer von allen Kameraden akzeptiert wurde. Wir wünschen ihm alles Gute !

Am 11. Dezember war es dann soweit, der Weihnachtsmann war da. Diesmal jedoch noch nicht für die Großen; sondern für die Kinder und Enkel. Bei Kaffe, Kakao und Kuchen warteten die Kinder geduldig auf den Weihnachtsmann. Als dieser dann erschien, war die Spannung noch größer. "Gibt es Rute oder Tüte", war bestimmt die Frage, die sich manch ein Kind heimlich stellte. Aber trotz der ein oder anderen kritischen Worte ( woher weiß der Weihnachtsmann das eigentlich alles ? ), erhielt jedes Kind eine Tüte mit Leckereien und etwas zum Spielen.- Der Weihnachtsmann ist schon toll.-

 

Am 15.12. ( es war gleichzeitig der Geburtstag von Kai ) fand dann die Weihnachtsfeier für die großen Mariner und Smutjes, erstmalig in Lohausen, statt. Der Weihnachtsmann hatte sich hier ein sehr schönes Lokal ausgesucht. Auch die passenden Worte zum Geschehen und Verhalten der Kameraden waren sehr interessant und aufschlußreich.

Januar 2002:

Wieder gab es einen Abschied. Friedrich Wendel gab bekannt, dass er aufgrund seiner beruflichen Anspannung keine Möglichkeit mehr sieht, das Amt des Kassierer auszuüben. Er bat daher die Versammlung für die restliche Amtszeit einen Kameraden als kommissarischen Kassierer zu ernennen. Rolf Korff wurde von der Versammlung gewählt und wird nun für die restliche Zeit das Amt ausüben. Friedrich wurde für seine Arbeit und seinen Einsatz gedankt. Zu erwähnen wäre noch, daß am Tag der Versammlung 180 Lebensjahre ( 80 + 70 + 30 Jahre ) gefeiert wurden.

Am 20. Januar war wieder Titularfest. Leider ließ die Teilnahme einmal mehr zu wünschen übrig.

Februar2002:

Unser Schriftführer scheint beruflich ebenfalls sehr eingespannt zu sein, das Protokoll der Januarversammlung war nicht fertig geworden. Das sollte die Kameraden jedoch nicht daran hindert, eine ordentliche Versammlung abzuhalten. Es wurde das Thema Schießabende diskutiert und es fanden sich einige Kameraden, die gerne regelmäßig Schießen würden. So wurde der Schriftführer beauftragt mit dem Regimentsschießmeister einen möglichen Termin ausfindig zu machen.

März 2002:

Die Versammlung wurde kurz und knapp gehalten, denn an diesem Tag lud die Gesellschaft zu ihrer Veranstaltung "Bester Schütze" ein. Es wurde ein schöner, gemütlicher und gut besuchter Sonntagvormittag. Die Sieger in den Disziplinen bester Schütze der aktiven und bester Schütze der passiven waren mit Andre Scheidtweiler und Fritz Hackmann auch keine unbekannten Gesichter, da die beiden bereits in der Vergangenheit als bester Schütze hervorgingen. Die weiteren Sieger waren: Hansi Rothes ( Brückmann Pokal ), Wilfried Hintz ( Horstmann Pokal ), Roswitha Burghaus ( Monika Rothes Pokal ) und der glücklichste Schütze war Peter Pass ( Glücksschuß ). Ende März war dann noch das erste Training für das kommende Fußballturnier angesetzt. Dieses endete jedoch in einem Desaster bzw. es fand gar nicht statt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs durch TV Studien bis zum anstehenden Turnier fit sind, damit der vorletzte Platz verteidigt werden kann.

April 2002:

Nachdem wir uns im vergangenen Monat auf einen Termin für unsere Schießabende verständigt hatten, wurde der Plan am 03.04. in die Tat umgesetzt. Die Beteiligung war schon beachtlich, es bleibt nur zu hoffen, dass es sich hierbei nicht um eine Ausnahme handelt. Denn nur mit Training steigen unsere Chancen auch innerhalb der Regiments-Schießveranstaltungen eines Tages ordentlich abzuschneiden. Die ersten Trainingsergebnisse konnten sich, im Vergleich zu den Ergebnissen von vorherigen Veranstaltungen, sehen lassen.

 

Mai 2002:

Am 10. Mai gab es ein großes Fest zu feiern. Hans und Irmgard Klein feierten an diesem Tag ihre goldenen Hochzeit. Auch die Mariner haben sich für diesen Abend etwas nettes einfallen lassen. Neben den Wildecker Herzbuben trat auch das Dou Anton und Antonia auf.

Irmgard und Hans 1952

 

 

Am 25. Mai ging es wieder nach Neuss-Weckhoven. Mit flauem Gefühl traten wir die Reise an, da wir nicht wußten ob sich das Wetter hält und leider nur wenige Freunde die Gesellschaft zu ihrem Königsschießen begleiteten. Nicht desto trotz wurde es ein schöner Nachmittag Wie jedes Jahr, wurde erst der Vogel der passiven und im Anschluß daran der Vogel der aktiven Mitglieder gerupft. Die Pfänder teilten sich:

Passive Pfänderschützen

Kopf

rechter Flügel

linker Flügel

Schweif

Klotz

Birgit Klapdor Klaus Friedrichs Wolfgang Schanz Henry Krüger Arno Horstmann

Aktive Pfänderschützen

Kopf

rechter Flügel

linker Flügel

Schweif

Klotz

Friedrich Wendel Dietmar Buchta Kai Rauch Klaus Peter Ross Friedhelm Emde

Die Königswürde der passiven Mitglieder wurde von Peter Pass, dem Vater unseres aktive Mitgliedes Michael Pass errungen. Der neue aktive König ist unser Berliner Seebär Bernd Eitner, besser bekannt als unser Atze, dem der glückliche Schuss gelang.

Die Königspaare 2002 / 2002: Aktiv. Bernd und Traudel Eitner Passiv Peter Pass und Anne Kammlitzer

Am 30.05. ging es dann am frühen Morgen Richtung Cuxhaven, aber dazu mehr in der nächsten Ausgabe der Visier.

Soweit der Jahresrückblick, wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie doch einmal im Internet unter www.gesellschaft-marine.de vorbei. Dort gibt es auch noch viele Informationen und Bilder rund um die Gesellschaft.

Nicht versäumen möchten wir möchten wir Dank zu sagen, unserem Protektor Henry Krüger, der nun seit 10 Jahren als Protektor der Gesellschaft mit Rat und Tat zur Seite steht. Vielen Herzlichen Dank für alles, lieber Henry ! Auch zum 60. Geburtstag, den unser Henry im Februar feierte, möchten wir ihm nochmals die besten Wünsche übermitteln.

Wir hoffen, daß Ihnen / Euch das Jahr mit uns gefallen hat und wir uns bald wieder sehen. Die nächste Möglichkeit besteht am 23. November 2002. Dann findet wieder unser Labskaus-Essen statt. Wir würden uns freuen, Sie / Euch an diesem Abend als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

Ansonsten bleibt uns nur zu sagen: Dank, an alle Freunde und Gönner

Ihr Vorstand der Gesellschaft Marine:

Klaus-Peter Ross - Bodo Hentsch - Rolf Korff