Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Düsseldorf-Unterrath
trauert um ihr Ehrenmitglied Hans-Dieter Haupt
Wir können es noch nicht fassen, dass sein Platz unter uns in Zukunft leer bleiben wird, dass wir seine Stimme nicht mehr hören können und dass sein zupackendes Temperament uns nicht mehr in seinen Bann ziehen wird. In allen Fragen der Vereinsführung war Hans-Dieter Haupt ein kluger und sachkundiger Vordenker und Planer. Seine kompetenz, verbunden mit seiner herzlichen Menschlichkeit und oft liebenswerten Zurückhaltung, trug ihm die Achtung all derer ein, die mit ihm zu tun hatten. Sein großes Wissen, seine langjährige Erfahrung und seine ausgeprägte Fähigkeit, Menschen zu motivieren, zu überzeugen und zu begeistern, machten ihn zu einer erfolgreichen Führungspersönlichkeit.
Freundlich, hilfsbereit und zuverlässig, so kannten ihn seine Schützenkameraden, für die er sich in der Bruderschaft und in der Gesellschaft Marine immer einsetzte. Hans-Dieter Haupt gehörte 1950 zu den Mitbegründern der Marine, war im Vorstand tätig und seit 40 Jahren Schriftführer. Im Jahre 1959 wurde er bereits zum II. Chef und von 1965 bis 1974 zum 1. Chef der Bruderschaft gewählt. Sein Einsatz für das Schützenwesen wurde bereits 1960 durch die Verleihung des Schützenordens (Stadtorden) der Landeshauptstadt Düsseldorf anerkannt, für seine besonderen Verdienste um die Bruderschaft erhielt er 1989 den Verdienstorden der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Düsseldorf-Unterrath, zu deren Ehrenmitglied er 1998 ernannt worden ist. Bis zuletzt war er für die Anzeigen in unserer Schützenschrift ,,Im Visier" zuständig, eine Aufgabe, die er mit größter Sorgfalt ausführte. Hans-Dieter Haupt hat sich im besten Sinn um das Schützenwesen verdient gemacht.
Darüber hinaus trauern wir Unterrather Schützen aber auch um einen achtbaren und liebenswerten Menschen, ja viele sogar um einen echten Freund. Uns bleiben zum Glück viele Erinnerungen an einen großartigen Menschen, die uns Trauer und Schmerz lindern helfen, und die uns dankbar sein lassen für all das, was Hans-Dieter uns als Kamerad, vor allem aber als Mensch und Freund gegeben hat. Darum wollen wir - so wie er es immer getan hat und es auch von uns erwartet - nach vorne blicken in die Zukunft und seine Arbeit als unsere Aufgabe in seinem Sinne weiterführen entsprechend seinem Vorbild für
Glaube, Sitte und Heimat.
IM VISIER JUBILAUMSAUSGABE AUSGABE 2000 NR.31